Detektivarbeit mit Daten

- Qualität im Neugeborenen-Hörscreening messbar machen
Jade Hochschule
An der Jade Hochschule mit ihren drei Studienorten in Wilhelmshaven, Oldenburg und Elsfleth studieren über 6.000 junge Menschen in 64 Studiengängen. Hier trifft ein breites und modernes Fächerangebot auf innovative Formen der Lehre. Die Forschungstätigkeiten der Jade Hochschule zeichnen sich durch einen hohen Praxisbezug aus.
Wie werden aus Fragen Zahlen und aus Zahlen bessere Abläufe in der Versorgung? Anhand ihrer Dissertation zum Neugeborenen-Hörscreening zeigt die Referentin, wie man reale Prozessfragen untersuchen kann - mit einfachen Kennzahlen (zum Beispiel der Trefferquote oder Fehlalarmrate), Studiendesigns und Visualisierungen. Wo hakt der Ablauf zwischen Geburt, Erst- und Zweittestung? Wie wirken Kommunikation und Teamarbeit zwischen Hebammen, Klinik, Pädaudiologie zusammen? Die Schüler_innen konstruieren gemeinsam mit der Referentin eine Mini-Studie und erleben typische Denkfallen (Korrelation ≠ Kausalität) – praxisnah, interaktiv und ohne Vorwissen in Statistik.

Die Referentin Romina Frenzel ist Promotionsstipendiatin und Lehrbeauftragte in der Abteilung „Technik und Gesundheit für Menschen“ am Campus Oldenburg der Jade Hochschule.
Fachbereich: Informatik, Mathematik, Politik, Wirtschaft
Dauer: 60 Minuten
Mögliche Orte: Videokonferenz oder Präsenz (Aurich/Esens, Delmenhorst, Emden, Leer, Oldenburg, Vechta/Cloppenburg, Wilhelmshaven)
Klassenstufen: 10 bis 13