HomeAngeboteX-Angebote

Dies sind Angebote, die nicht regelmäßig stattfinden. Einige von diesen Angeboten finden einmal jedes Jahr statt. Andere sind besondere Specials, die punktuell stattfinden.

Aufgabe des Monats

Jeden Monat finden sich  Fragen, mit denen du dich zwei Wochen lang beschäftigen kannst. Sie kommen aus den unterschiedlichsten MINT-Fächern und jeden Monat kann man bei der Suche nach der Lösung etwas Neues lernen und recherchieren.

Die Nächste Aufgabe kommt in:

HoursMinutesSeconds
Forschungsschiff "Heincke"

Das Forschungsschiff Heincke war vom 02. bis zum 13. November 2019 in der Nordsee unterwegs:

Schüler*innen von XperimenT! hatten die Möglichkeit, am 07.11. das Leben an Bord kennenzulernen und berichten hier von ihren Erlebnissen.

Allgemeine Informationen

//Foto FS-Heincke
Quelle: Johannes Möller
  • Länge: 55m
  • Breite: 12m
  • Tiefgang: 4m
  • Höchstgeschwindigkeit: 12 Knoten bzw. 22 km/h
  • erstmalig in Dienst gestellt: 1990
    • Generalüberholung von 2007 bis 2009; somit moderne Standards in Bezug auf technische “Features”
    • 2014: neue Motoren sowie Abgasreinigungsanlage
  • Heimathafen: Helgoland
  • Bauwerft: Rolandwerft, Berne
  • Das Schiff ist Eigentum der Bundesrepublik Deutschland; wird vertreten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • An gut 200 Tagen im Jahr ist das Schiff auf See und bietet bis zu zwölf Wissenschaftlern einen Platz zum Leben und Arbeiten.
  • Einsatzgebiete: Nordsee, Nordatlantik
  • Forschungsfahrten bis zu 30 Seetage
  • Wirkungsradius von ≈4000 Seemeilen
  • Einsatzbereiche: vor allem biologische, geowissenschaftliche und hydrographische Forschungsprojekte in See
  • Ausrüstung: zwei Kräne, ein A-Galgen, eine Viertrommelforschungswinde sowie Lotanlagen und Systeme zur Datenverarbeitung u.v.m.
  • verschiedene Labore: Nasslabor, Trockenlabor, temperatur spezifisches Labor
  • Die Räume sind so konzipiert, dass Vibrationen nicht spürbar sind
  • Benannt nach dem Gründer der Königlichen Biologischen Anstalt Helgoland (heute dem Alfred-Wegener-Institut (AWI) zugehörig), der auch auf Helgoland starb, der Insel, wo die FS Heincke stationiert ist.

Die aktuelle Position des Schiffes finden Sie hier!

Weitere Informationen

Wenn Sie mehr über das CTD an Bord des FS Heincke erfahren wollen, klicken Sie hier! Außerdem können Sie sich hier über das Sonar, hier über Drifter und hier über PANGAEA, die digitale Bibliothek für die gesammelten Daten, informieren.

Forschungsschiff "Sonne"

Projekt „Sonne“ – direkter Kontakt zum Forschungsschiff

Für Schüler*innen der  XperimenT!-Schulen  bietet sich  im Februar die  besondere Möglichkeit, die Forschungsfahrt des  Forschungsschiffs „Sonne“ zu begleiten. Am  28. Januar startend wird ein Wissenschaftler*innenteam an Bord von der Fahrt bloggen und auch Videoaufnahmen zur Verfügung stellen.
So können wir in den Schule etwas über das Leben an Bord und die durchgeführten Untersuchungen erfahren, welche Ziele die Forscher verfolgen und in welchem größeren Zusammenhang die Experimente stehen.
Zum Ende der Ausfahrt Mitte Februar wird darüber hinaus eine Liveschaltung zum FS Sonne eingerichtet werden und unsere Schüler*innen können Fragen stellen, die vorab gesammelt worden sind!

Hier geht es zu den Informationen von Bord.

Die Sonne – eine Investition in die Zukunft

Foto: Thomas Badewien

Die Meere bedecken etwa zwei Drittel unseres blauen Planeten. Sie spielen die einflussreichste Rolle im

Erdgeschehen, der das Forschungsschiff Sonne Rechnungen trägt, wenn fast ganzjährig Natur- und Ingenieurwissenschaftler auf den Ozeanen unterwegs sind. Mittels neuster Technik entnehmen sie Proben aus mehr als 7000 m Tiefe, führen Bohrungen durch, vermessen die Meeresböden dreidimensional und nehmen Langzeitmessungen vor. Klimaforscher rückverfolgen mittels Sedimentuntersuchungen das Klimageschehen der Vergangenheit, untersuchen die Folgen der Kohlenstoffdioxidanreicherung, erstellen Prognosen für die Zukunft und liefern so eine wichtige Entscheidungshilfe für die Menschheit. Dank tektonischer Untersuchungen können Vorhersagen von Erdbeben und Tsunamis getroffen werden und Schutzmaßnahmen vor Naturkatastrophen verbessert werden. Die Erschließung neuer nachhaltiger mariner Ressourcen und das Erforschen der noch weitgehend unbekannten Tier- und Pflanzenwelt der Tiefsee sind ebenfalls Teil der Forschungsfahrten.

 

Das Forschungsschiff Sonne

Die Sonne ist ein deutsches Forschungsschiff für die Meeresforschung im Pazifik und Indik. Dieses Schiff ist vor allem für die Tiefseeforschung ausgerüstet, lässt sich aber dennoch für jede andere erdenkliche Meeresforschung einsetzten, da es großen Stauraum für wissenschaftliche Ausrüstung bietet.

Schiffsmaße: Technische Daten:
Länge 118,42 m
Breite 20,60 m
Seitenhöhe 9,8 m
Tiefgang max. 6,60 m
Dieselelektrischer Antrieb (3127 PS)
Höchstgeschwindigkeit (28 km/h)
Wissenschaftliche Ausrüstung: Schiffsdaten:
8 Labore (600 m2)
300 t wissenschaftliche Zuladung
6 Kräne (bis 30 t)
bis zu 40 Wissenschaftler
Baukosten 124,4 Mio. Euro
Heimathafen Wilhelmshaven
Übernahme 17.November 2014

Geschichte:
Die Sonne löste am 17. November 2014 seinen gleichnamigen Vorgänger ab. Das Alte Forschungsschiff Sonne war ursprünglich ein Fischereischiff, welches 1969 gebaut wurde. 1977 wurde es zu einem Forschungsschiff umgebaut und erforscht dann 36 Jahre den Pazifik und Indik. 2008 wurde vom Bundesforschungsministerium der Bau eines neuen moderneren Tiefseeforschungsschiffes vereinbart. Am 31. Mai 2011 wurde das Schiff bei der Meyer Werft in Papenburg bestellt und der Bau begann am 4. Dezember 2012. Die Kosten wurden hierbei zu 90 Prozent vom Bund übernommen und die restlichen 10 Prozent teilten sich die Küstenländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen.

Ausrüstung:
Das Schiff ist spezialisiert auf die Meeresforschung, so besitzt es eine automatische Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes, ein Niederschlagsmesser, ein Wellenradar und hochpräzise Echolote. Damit das Schiff die Forschungsergebnisse nicht selbst beeinflusst, ist das ganze Schiff auf eine Verringerung von Störungen durch Eigenschall optimiert und besitzt ausklappbare Stabilisationssysteme, um das Schiff ruhig zuhalten. Jeder Forscher kann zudem seine Messgeräte und Ausrüstung mit den Kränen auf dem Schiff verladen.

Falls ihr euch weiter für dieses hochmoderne Forschungsschiff interessiert, sind hier noch weitere Links mit wesentlich mehr Informationen: Link 1Link 2Link 3.  Es gibt hier sogar die Möglichkeit eines virtuellen Rundgangs über das Schiff.

 

Aktuelle Route und Forschungsprojekte

Foto: Meinhard Simon

Wenn die FS Sonne am 28.01.2019 in Suva, der Hauptstadt der Fidschi-Inseln zu ihrer aktuellen Forschungsfahrt ausläuft, nimmt sie Kurs über den Südpazifik Richtung Mexiko und wird voraussichtlich am 14.02.2019 in Manzanillo, einer südlichen Stadt an der Westküste Mexikos anlegen. 16 Wissenschaftler aus drei Arbeitsgruppen mit drei verschiedenen Forschungsschwerpunkten befinden sich während dieser Route, auf der tropisch-heißfeuchtes-Klima herrscht, an Bord.

Das Forschungsprojekt More-1
Für das Projekt More-1 werden atmosphärische Messungen von Aerosolen, Wolken und Spurengasen gesammelt. Diese Messungen liefern seltene Eichdaten für Methoden der Fernerkundung mit Satelliten und für die Erstellung von Höhenprofilen verschiedener Spurengase. Das FS Sonne ist für diese Messungen mit hochmodernen, differenziellen Messgeräten ausgestattet. Beispielsweise werden mit einem Sonnenphotometer Messungen an Aerosolen und Wasserdampf durchgeführt und mit einem Ceilometer Strukturen und Untergrenzhöhen von Wolken vermessen. Das MAX-DOAS-Instrument misst die Absorption von gestreutem Sonnenlicht und dient zur Analyse atmosphärischer Spurengase.

Das Forschungsprojekt EqPac co-limit
Phytoplankton stellen besonders wichtige Organismen für die Ozeane dar. Sie stehen am Anfang der Nahrungskette und sind fotosynthetisch aktiv, d.h. sie können COfixieren und produzieren Sauerstoff sowie organisches Material. Ihr Wachstum ist von der Verfügbarkeit zahlreicher Nährstoffe abhängig. Mehrere Nährstoffe, die nur in geringen Konzentrationen vorliegen, können zusammen das Wachstum einschränken (sogenannte Co-Limitierung). Da Phytoplankton jedoch wichtig für die Regulierung des Klimas ist, untersuchen die Wissenschaftler der Sonne die ursächlichen Mechanismen und die biogeochemischen Auswirkungen der co-limitierenden Faktoren auf das Wachstum, indem sie Wasserproben aus dem Meer entnehmen und anschließend im Labor untersuchen. Dabei fügen sie der Wasserprobe bestimmte limitierende Nährstoffe (Eisen, Kobalt, Stickstoff) hinzu, dokumentieren die Phytoplankton-Mengen und vergleichen die ermittelten Werte mit Kontrollwerten.

Das Forschungsprojekt OceanLight
Die Forschungsfahrt der FS Sonne soll zur Fernerkundung der Ozeanfarbe genutzt werden und Messungen des Über- und Unterwasserlichtfeldes im pazifischen Ozean durchgeführt werden. Mittels eines FerryBox-Sensorsystems, mit dem bereits viele Handelsschiffe, Kreuz- und Forschungsschiffe ausgestattet sind, werden Durchflussmessungen von physikalischen und biogeochemischen Variablen wie Temperatur, Salzgehalt und Fluoreszenz des Oberflächenwassers durchgeführt.
Die optischen Eigenschaften des Oberflächenwassers sollen entlang der Schiffsroute mittels Messungen an einer Wassersäule erfasst werden. Ergänzend werden radiometrische Messungen durchgeführt und die erfassten Parameter verglichen.
Diese Lichtmessungen werden außerdem mit den Durchflussmessungen der FerryBox in Relation gesetzt und auf Gesetzmäßigkeiten überprüft. Die Überwasser-Radiometrie wird zudem zur Überprüfung der Genauigkeit der Satellitenmessungen genutzt.
Überprüft werden soll auch die Funktionalität eines neuinstallierten Underway-Systems der FS Sonne.

XperimenT! trifft CJD

In den vergangenen Jahren wuchs die Anzahl von hochwertigen Angeboten im Bereich der gymnasialen Oberstufe, um interessierten und begabten Schüler*innen eine Vielfalt an fachlich hochwertigen und wissenschaftsaktuellen Themen didaktisch in sogenannten Camps und aufzubereiten. Ein gelungenes Beispiel sind die Veranstaltungen des MINT-EC.
Leider gibt es in diesem Bereich kein vergleichbares Angebot für Mittelstufenschüler*innen, die naturwissenschaftlich über die schulischen Grenzen hinaus sehr motiviert und engagiert sind. Aus diesem Grund verabredeten sich über schon vorhandene Zusammenarbeit im MINT-EC-Netzwerk die Graf Anton Günther Schule (GAG) aus Oldenburg und die Christopherusschule (CJD) aus Rostock, eine solche Campstruktur für Lernende aus den Klassen 7-9 zu etablieren.

Im Juni 2019 besuchen erstmals 6 Schüler*innen von GAG und AGO die Christophorusschule und arbeiten mit der gleichen Anzahl an CJD-Schüler*innen zusammen zum Thema Biodiversität. Lesen Sie hier, welche Eindrücke gesammelt wurden.

Kurz vor Ende des Schuljahres 2019/2020 werden die Rostocker dann in Oldenburg zu Besuch sein und vor Ort ebenfalls drei Tage mit uns forschen.

Physik für Mädchen

Mädchen aus 9. Klassen der XperimenT!-Schulen besuchen einmal im Jahr den Fachbereich Physik der Universität Oldenburg. Es wird ein kleiner Einblick in das Studieren gegeben. Vorurteile und mögliche Ängste sollen abgebaut und hautnah die Begeisterung des Messens und Experimentierens miterlebt werden. Neben der Arbeit mit dem Oszilloskop stehen typische Experimente mit dem Multimeter sowie Kraft- und Drucksensoren auf dem Programm.